Ab sofort richtet sich die Prämienhöhe nach dem "Leistungsgewicht", errechnet aus Motorstärke und Eigengewicht des Zweirads.
Die Wiener Städtische hat für Motorradfahrer ihr Tarifmodell in der Haftpflicht- und Kaskoversicherung umgestellt. Dabei ist - erstmals in Österreich - neben Hubraum und Preis das "Leistungsgewicht" Berechnungsgrundlage: Es definiert das Verhältnis von kW-Leistung zum Eigengewicht des Motorrads.
Kunden zahlen bei einem Leistungsgewicht unterhalb eines Wertes von 0,28 bis zu 20 Prozent weniger für ihre Haftpflichtversicherung. Hat das Zweirad zusätzlich einen Listenpreis von mehr als 18.000 Euro - das trifft auf größere und schwere Bikes zu - macht der Prämien-Abschlag in der Kaskoversicherung sogar bis zu 30 Prozent aus.
Dr. Günter Geyer, Generaldirektor Wiener Städtische: "Die ursprünglichen Berechnungsgrundlagen entsprachen nicht mehr der Risikoverteilung auf die einzelnen Motorradklassen. Diesem Umstand hat die Wiener Städtische nun Rechnung getragen und als erste Versicherung in Österreich das Leistungsgewicht als Grundlage zur Prämienberechnung eingeführt."
Datum der letzten Änderung: 24.1.2005
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