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Ride to Work Day in Wien am 17. September

7. September 2004
Die Arge 2Rad punktet mit der Aktion "Ride to Work" im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. Eine neue Initiative der Arge 2Rad positioniert das motorisierte einspurige Fahrzeug als alternatives Verkehrsmittel im Stadtverkehr. Der Aktionstag am 17. September 2004 gemeinsam mit der Stadt Wien gibt Informationen zu den Themen rund ums Motorradfahren und Rollern in der Stadt.

Schneller und günstiger von A nach B. Keine mühsame Parkplatzsuche. Keine Parkscheine ausfüllen. Einmal am Morgen nicht im Stau stehen. Das sind die Kernaussagen des Aktionstages der Arge 2Rad und der Stadt Wien am 17. September 2004.
Bereits ab 7.00 Uhr früh werden fünf Arge 2Rad Teams mit Mopeds, Rollern und Motorrädern Informationsblätter zum Thema "Ride to Work" an interessierte PKW-Fahrer an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten verteilen.

Doch die "Ciao Stau- Aussage" alleine ist dem Arge 2Rad Team nicht genug. Informationen über folgende Themen werden an diesem Tag in Wien bekannt gemacht: Welches Fahrzeug passt zu mir? Wo kann ich mich schlau machen in punkto Helm, Sicherheitsbekleidung und Ausbildung. Anregungen erfolgen über rund 20.000 Flugblätter, die an diesem Tag in ganz Wien verteilt werden.

Das richtige Fahrzeug: Ist leicht, wendig und braucht wenig Platz zum Abstellen. Ausreichend Wetterschutz durch Scheibe, Verkleidung, etc. sollte gegeben sein. Ausreichend Stauraum im oder am Bike bietet Platz für das Notebook oder für Einkäufe.
 
Der richtige Helm: Gut belüftet für den Sommer und dicht bei Regen muss der Kopfschutz sein. Neben der guten Passform ist ein kratzfestes und nicht beschlagendes Visier wichtig. Ein waschbares Innenfutter ist ein Hygieneplus. Der Vollvisierhelm bietet wesentlich mehr Schutz als ein Jethelm.

Die richtige Bekleidung: Stiefel oder zumindest Schuhe mit Knöchelschutz sind ebenso wichtig wie Handschuhe. Jacken und Hosen mit Protektoren sind zu bevorzugen, feste Jeans - gibt es auch schon mit Protektoren - bieten ein Mindestmaß an Sicherheit. Auf den Nierengurt nicht vergessen und ein Regengewand einpacken.

Rund 70.000 motorisierte einspurige Fahrzeuge bewegen sich im besten Fall durch die Wiener City und jährlich werden es mehr. "Der Trend zum Roller oder Motorrad als Zweitfahrzeug im urbanen Bereich hat in den letzten Jahren merklich zugenommen. Auch die Frauen erobern im innerstädtischen Bereich das flotte Gefährt, um ihre zahlreichen Wege rascher und effizienter zu bewältigen," so Arge 2Rad Obmann Walter Dittmer.

Die Mobilität der urbanen Bevölkerung nimmt zu. Die "Kennzahlen der individuellen Mobilität" zeigen den Weg in die Zukunft des innerstädtischen Verkehrschaos auf. Die Anzahl der Wege einer mobilen Person liegen bei rund 3,65 Wegen/Tag, die mit einer durchschnittlichen Dauer von 23 Minuten/Weg erledigt werden. Tendenz steigend.  Diese Fragen und die Antwort des einspurigen, flexiblen Kraftfahrzeuges sind Thema des Aktionstages "Ride to Work" der Arge 2Rad und der Stadt Wien.

Nähe Informationen zu den Standorten und zur Aktion selbst gibt es unter www.arge2rad.at.

Datum der letzten Änderung: 25.4.2005

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