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Motorradhelme: Integral- und Klapphelme sind sicherer als Jethelme

26. März 2004
Teure Motorradhelme sind nicht besser als preisgünstigere und Jethelme sind weniger sicher als Integral- oder Klapphelme. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie 25 Motorradhelme zu Preisen von 40 bis 500 Euro getestet hat. Die Qualitätsurteile reichten von "gut" bis "mangelhaft".

Erste Wahl bei Motorradhelmen sind Integral-oder Klapphelme. Jethelme sind im Vergleich nicht ganz so sicher. Auch wenn sie von Moped- und Rollerfahrern bevorzugt werden: ihnen fehlt der umfassende Schutz des Gesichtsfeldes und der Kinnpartie. Zwei der sieben getesteten Jethelme wurden wegen des fehlenden Unfallschutzes nur mit "mangelhaft " bewertet.

Bei den Integralmodellen empfehlen die Tester das Modell agv K 2 für 179 Euro in der billigsten Version. Auch der Caberg 103 Classico ist wegen seines Preises von nur 70 Euro eine Überlegung wert. Unter den "guten" Klapphelmen ist der Caberg Justissimo zwar nur zweitbester, aber mit 270 Euro deutlich billiger als der Spitzenreiter, Schuberth Concept für 340 Euro. Wer die systembedingten Risiken bei einem Jethelm in Kauf nehmen will: Nexo Rider kostet bescheidene 50 Euro, sehr viel besser aber auch deutlich teurer ist der Nolan N41 für 170 Euro.

Ausführliche Informationen zu den Motorradhelmen finden sich in der April-Ausgabe von test.

Datum der letzten Änderung: 24.1.2005

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