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Safety first: KTM präsentiert das Neck Brace

Als Motorradhersteller präsentiert KTM mit dem Neck Brace ein neuartiges Schutzsystem, das die Verletzungsgefahr im Bereich der Halswirbelsäule reduzieren kann. Bereits ab März ist die Neuheit bei jedem offiziellen KTM Händler erhältlich. 

Nicht nur im Motorradsport sind ein Helm sowie die entsprechende Sicherheitsbekleidung eine Selbstverständlichkeit. Maximaler Schutz und Komfort bei minimalem Gewicht, so lauten die Ansprüche aktiver Motorrad- und Freizeitsportler. Trotz aufwändiger Produkte stellte die besonders sensible Halswirbelsäule bislang eine große Sicherheitslücke dar.

Die Halswirbelsäule ist eines der kompliziertesten Bewegungsapparate des menschlichen Körpers. Bis heute gelang es kaum dieses Körperteil im Motorradbereich effektiv zu schützen und gleichzeitig eine ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Einen großen Fortschritt in der passiven Sicherheitsausrüstung bringt jetzt das KTM Neck Brace.

KTM hat in Zusammenarbeit mit BMW an einem Genickschutz gearbeitet, welcher vom Südafrikaner Dr. Chris Leatt konstruiert und entwickelt wurde. Das KTM Neck Brace ist aus GFK und Carbon gefertigt, um das Gewicht so gering als möglich zu halten.

Das System bietet im Falle eines Sturzes nach aktuellem Stand der Wissenschaft und Technik Schutz vor:


Der grundlegende Ansatz des KTM Neck Brace besteht darin, die unkontrollierte Bewegung des Kopfes/Helmes im Falle des Sturzes kontrolliert zu stoppen. Dies wird bewirkt durch folgende Merkmale des KTM Neck Brace:


Das beste Sicherheitsequipment macht jedoch wenig Sinn, wenn es beim Fahren behindert. Deswegen wurde bei der Entwicklung des KTM Neck Brace großes Augenmerk auf eine ungehinderte Bewegungsfreiheit gelegt. Auch das geringe Gewicht hat entscheidenden Anteil am Tragekomfort. Die verwendeten Materialien (GFK und Carbon), die teilweise mit einer weichen, schlagdämpfenden Schicht überzogen sind, drücken das Gewicht auf lediglich 790g. Durch verschiedene Größenpins kann das KTM Neck Brace an die Körpergröße des Fahrers angepasst werden.

Grundsätzlich muss die bestehende Sicherheitsausstattung nicht modifiziert werden, um das KTM Neck Brace benutzen zu können. Das System ist außerdem mit den meisten Motorradhelmtypen kompatibel und damit sowohl im Straßen- als auch Offroadbereich einsetzbar. Lediglich bei Lederkombis mit aufgesetztem Höcker müssen geringe Modifikationen vorgenommen werden.

Als zusätzliche Ausstattung bietet KTM eine spezielle Fahrerjacke an, die dank einer besonderen Kragenkonstruktion das komfortable Tragen des KTM Neck Brace in der Jacke erlaubt. Wie bei allen Produkten von KTM wurde auch das KTM Neck Brace dem absoluten Härtetest im Rennsport unterzogen. Sämtliche KTM Rally Werksfahrer haben das Neck Brace bei der abgelaufenen Dakar Rally verwendet.

„Ich kann mir nicht mehr vorstellen, ohne das Neck Brace Rallye zu fahren. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit spürt man das Brace überhaupt nicht mehr. Im Training bin ich bei hoher Geschwindigkeit gestürzt – der Helm war ziemlich stark beschädigt. Normalerweise habe ich nach solchen Stürzen starke Nackenschmerzen, doch mit dem Neck Brace spürte ich nichts.“, so schildert Profi Cyril Despres, Gewinner der Dakar 2007, seine Erfahrungen mit dem neuen Schutzsystem.

Auch im Motocross Bereich, wo die Bewegungsfreiheit des Kopfes von extremer Bedeutung ist, wurde das Neck Brace erfolgreich getestet. Auch die KTM Motorsport Verantwortlichen Heinz Kinigadner und Pit Beirer sind sich einig, dass das Neck Brace bereits heute einen erheblichen Beitrag zu mehr Sicherheit für Motorradfahrer leistet und in Zukunft viele Aktive vor schlimmen Verletzungen schützen kann.

Der Preis des ab Ende März 2007 verfügbaren KTM Neck Brace liegt (je nach Mwst.) bei zirka 495 Euro.




Datum der letzten Änderung: 2.2.2007

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