Der Ausgangspunkt dieser Route, die rund ums Deferegger Gebirge führt, ist die wunderschöne Stadt Lienz.
Lienz liegt am südlichen Ende der Großglockner-Hochalpen-Straße und des Felbertauerntunnels und ist die Hauptstadt von Osttirol. Die Stadt liegt eingebettet zwischen den Bergen der Schobergruppe im Norden, dem Defereggen Gebirge im Westen und den Lienzer Dolomiten im Süden.
Zu Beginn der Tour wählt man die B 100 das Drautal entlang und folgt ihr über Oberdrauburg bis nach Greifenburg. Hier wechselt man auf die B 87, passiert den Weißensee, Österreichs höchsten Badesee, bis man schließlich in Hermagor eintrifft.
In Hermagor empfiehlt sich ein Abstecher zur italienischen Grenze. Eine kleine Straße führt neben der Gerlitzenklamm und der Egger-Alm bis kurz vor die Polundinger Alm in 1.724 Meter Höhe. Bedingt durch den rasch ansteigenden Höhenunterschied können einige Kehren dieser Straße ziemlich eng werden, ein vorsichtiges Fahren ist hier angeraten.
Nach diesem Abstecher geht es von Hermagor aus weiter über die Karnische Dolomitenstraße, der man in Richtung Westen folgt. Wenn das Tal sich verengt und die Straßen kurvenreicher werden, befindet man sich im Lesachtal, das in Kötschach Mauthen beginnt. Die Straße dieses romantischen Tales führt entlang des Bergrückens der Lienzer Dolomiten und ist dementsprechend kurvenreich.
Anschließend gelangt man nach St. Lorenzen. Kurz nach diesem Ort führt eine Sackgasse in Richtung Norden, die allemal einen Abstecher lohnt. Liebevoll restaurierte alte Wassermühlen laden zur Besichtigung ein, die für das gesamte Lesachtal typischen Bauernhäuser prägen eindrucksvoll die wildromantische Landschaft.
Nach diesem kurzen Abstecher zurückgekehrt auf die Hauptstraße, geht die Fahrt weiter nach Maria Luggau. Der Wallfahrtsort ist geprägt von seiner weithin sichtbaren imposanten Kirche mit ihrem Barockturm. Kurz nach Obertilliach öffnet sich dann das Lesachtal in Richtung Westen und man gelangt wieder zur B 100.
Bei Arnbach überquert man die Grenze zu unseren italienischen Nachbarn und fährt über Toblach bis nach Mitterolang. Hier beginnt das Antholzer Tal, das von den über 3.000 Meter hohen Bergen der Riesenfernergruppe dominiert wird. Nach etwa 18 Kilometern gelangt man zum Antholzersee. Hier startet die Auffahrt zum Staller Sattel. Da die Straße auf der italienischen Seite nur einspurig ausgebaut ist, wird der Verkehr blockweise abgefertigt.
Die Auffahrt ist von Italien aus jeweils ab der 30. Minute jeder Stunde für 15 Minuten möglich. Man sollte schauen, dass man die gut ausgebaute und sehr kurvenreiche Straße möglichst rasch hinter sich bringt und unterwegs keine Pausen einlegt, da man die Auffahrt bis zur vollen Stunde hinter sich gebracht haben muss. Zu diesem Zeitpunkt setzt der Gegenverkehr ein und ein Ausweichen ist nicht mehr möglich.
An der italienisch-österreichischen Grenze verbreitert sich die Straße wieder auf zwei Spuren. Der Weg führt über ein prächtiges Hochplateau, die Staller Alm, am Obersee vorbei weiter in Richtung Defereggental.
Beginnend mit der Waldgrenze verengt sich die Straße ein wenig und wird auch wieder kurvenreicher, bevor man westlich von Erlsbach im Tal anlangt.
Weiter über St. Jakob und St. Veit im Defereggental erreicht man das Iseltal. Hier steht am südlichen Ufer der Isel die Burgruine Kienburg auf einem Felshügel. Zum Abschluss der Route lohnt sich noch ein Besuch im Freilichtmuseum in Oberlienz, bevor man zurück nach Lienz kommt.
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Datum der letzten Änderung: 26.3.2006
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