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Die Stadt Eisenerz lebte praktisch ausschließlich vom Abbau des Erzes.

Die steirische Stadt Leoben

Admont
Von Hohentauern geht es zum Aufwärmen das Pölstal hinunter nach Möderbrugg. Wer früher aufsteht und gleich ein wenig Hochgebirge will, kann von Hohentauern aus auch zuerst die Stichstraße (mautpflichtig) zum Kleinen Scheibelsee hinauffahren. Die Straße führt über mehrere Kehren durch das Waldgebiet und endet an der Scheibelalm von wo aus der Kleine Scheibelsee nur wenige Minuten entfernt ist. Ein bisschen weiter entfernt liegt der Große Scheibelsee. Achtung: Im Herbst, zur Jagdsaison, kann die Straße gesperrt sein.
In Möderbrugg darf die Abzweigung nach St. Oswald nicht verpasst werden. Danach führt eine kleine, wenig befahrene Straße durch kleine Ortschaften den Gaalbach entlang nach Seckau. Das sehenswerte Benediktinerstift, in seiner heutigen Form aus dem 16. bis 17. Jahrhundert, wurde bereits 1140 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet.
Wer einen kurzen Abstecher zum Formel 1-erprobten A1 Ring machen will, kann dies von hier aus tun.
Die Route führt weiter parallel zur Autobahn bis Feistritz. Hier kann nun zwecks schnelleren Vorankommens die Autobahn bis zum Knoten St. Michael gewählt werden (Achtung: vignettenpflichtig!). Dort verlässt man die Autobahn wieder um auf die B113 Richtung Trieben und Liezen abzuzweigen. In Traboch schließlich führt die B115 Richtung Trofaiach. Auf der gut ausgebauten Straße kommt man gut voran, Technik-Spezialisten sei ein Besuch des Hochofen- und des Zahnradbahnmuseums in Vordernberg ans Herz gelegt, bevor ein Stopp in Eisenerz nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.
Schon 800 v. Chr. wurde hier begonnen, Eisenerz abzubauen. Heute zieren zahlreiche Fahrspuren den Berg, der auch für das seit einigen Jahren ausgetragene Erzbergrennen bekannt ist. Dieses Motorradrennen findet immer im Juni statt, mitmachen darf jeder, der die Nenngebühr entrichtet. Dass dies jedoch keine Veranstaltung für untrainierte Hobbysportler oder Fahrer mit Tourenmotorrädern ist, kann angesichts des Berges schon geahnt werden.
Eine Besichtigung des Berges mit den umgebauten Haulies (riesigen Gefährten, die das Erz vom Berg transportieren) wird angeboten.
Entlang der österreichischen Eisenstraße geht es nun Richtung Norden nach Hieflau, wo man auf die Enns trifft. Dieser folgt man stromabwärts und fährt auf der gut ausgebauten Bundesstraße nach Altenmarkt, bevor es wieder Richtung Süden nach St. Gallen geht. Sportliche Naturen können noch der Ruine Galenstein (ca. 30 Minuten Fußweg) einen Besuch abstatten. Sie werden mit einer schönen Aussicht belohnt. Über den Buchauer Sattel geht es nach Buchau und schließlich nach Admont.
Das hier befindliche, sehenswerte Stift fiel 1865 nahezu vollständig einem Brand zum Opfer und wurde neu aufgebaut. Die Stiftskirche mit ihren zwei 70 Meter hohen Türmen ist das Wahrzeichen des Ennstales.
Genau Richtung Süden führt nun die Schlussetappe dieser Route den Lichtmeßbach hinauf. Ein kurzer Abstecher zur Oberst Klinke Hütte kann auch Fahrern ohne Enduro empfohlen werden. Die Straße ist zwar nicht asphaltiert, weist aber eine meist zweispurige und halbwegs ebene Fahrbahn auf. Von der Hütte aus können immer wieder Drachenflieger und Paragleiter beobachtet werden, die zumeist versuchen, am Kaibling die Luftströme zu nützen und Höhe zu gewinnen.
Der Rest der Etappe führt nun wieder in das Pältental hinab, hier wird im Tal ein kleiner Flugplatz passiert, bevor man nach der Querung der Autobahn die Bundesstraße erreicht. Über Trieben schließlich wird der Ausgangspunkt der Route, Hohentauern erreicht.
www.eisenerz.com
www.eisenerz-heute.at
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Datum der letzten Änderung: 26.3.2006
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