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Altenmarkt


Mariazell, der bekannte Wallfahrtsort.

Die Hoch-Quellen-Wasser-Leitungs Runde

Strecke: Göstling/Ybbs - Lunz/See - Gaming - Puchenstuben - Mariazell - Gusswerk - Weichselboden - Wildalpen - Gams - Altenmarkt - Weyer Markt - Göstling/Ybbs

Streckenlänge: ca. 215  Kilometer

Eine Runde rund um die Quellen der Wasserleitung, die Wien seit dem Kaiserreich mit frischem und hochwertigem Wasser versorgt. Der Wallfahrtsort Mariazell und viele viele Kurven machen diese Runde zu einem unvergleichlichem Erlebnis.

Göstling an der Ybbs mit seiner spätgotischen Pfarrkirche ist Ausgangspunkt dieser Route. Entlang der Ybbs und der zweiten Wiener Hochquellenwasserleitung geht es ins idyllische Örtchen Lunz am See. Bei passendem Wetter ist eine Fahrt entlang des Lunzer Sees bis zum Seehof zu empfehlen. Das Seebad lädt zu einem kurzen Badevergnügen ein, in Groß-Seeau am Beginn des Sees können Ruder sowie Elektroboote gemietet werden.

In Gaming kommen Kulturliebhaber wieder auf ihre Kosten. So muss man etwa die Kartause des Kartäuserordens aus dem 14. Jahrhundert einmal gesehen haben. Die Klosterkirche (1332 - 1342) wurde 1756 barockisiert und besticht mit zwei gotischen Doppelkapellen und dem interessanten marmornen Westtor. Der Orden wurde 1782 aufgehoben.

In Neubruck verlassen wir nun die weiter nach Norden führende Hochquellenwasserleitung, die Wien seit über 100 Jahren mit Trinkwasser versorgt und schwenken rechts ab Richtung Sankt Anton. Entlang der Grenze des Naturparks Ötscher Tormäuer wird Puchenstuben erreicht. Hier führt die Straße nun direkt durch den Naturpark, der sich vom Naturliebhaber aber nur auf Schusters Rappen, also zu Fuß erschließen lässt. Eine sehr kurvenreiche Straße geleitet Einen schließlich über Mitterbach am Erlaufsee nach Mariazell.
Dieser berühmteste Wallfahrtsort Mitteleuropas wurde 1157 gegründet. Die ursprünglich gotische, dann barockisierte Gnadenkirche aus dem 12. bzw. 17. Jahrhundert beherbergt einen Hochaltar von Johann Fischer von Erlach d.Ä. sowie die berühmte "Magna Mater Austriae", eine ca. 50 cm große, geschnitzte Muttergottes aus dem 12. Jahrhundert.

Vor allem an den Wochenenden im Sommer können hier die zahlreichen Autobusse das Verweilen ein wenig verdrießen. Wer hoch hinaus will, kann mit der Seilbahn, deren Talstation sich neben dem Heimatmuseum befindet, auf die Bürgeralpe fahren. Der Ausblick, vor allem auf die umliegenden Berge Schneeberg, Rax, Ötscher oder Schneealpe ist zwar nur bei schönem Wetter gegeben, dann aber absolut traumhaft.

Die Weiterfahrt bringt nach Gusswerk wieder Natur pur in Form des Naturschutzgebietes Wildalpener Salzatal. Dieses, knapp 50 Kilometer lange Stück entlang der Salza ist eines der schönsten Täler der Steiermark.

 
Kurz nach Gusswerk beginnt die 2. Wiener Hochquellenwasserleitung, die nun ebenfalls die Salza stromabwärts bis zum Ort Wildalpen führt. Entlang der Strecke wimmelt es im Sommer im, aber auch neben dem Fluss (Achtung, Unfallgefahr!) von Kanuten Raftern. Besondere Vorsicht ist an den Aus- und Einstiegsstellengeboten, des Öfteren erfinden Bus-Chauffeure eigene Regeln oder es kreuzen Menschen ohne auf den Verkehr zu achten die Straße.

Im Ort Wildalpen kann die Geschichte der Wasserversorgung Wiens in einem Museum nachvollzogen werden. Südlich vom Ort wird die Wasserleitung noch von mehreren Quellen gespeist. Generell wird der Ort jedoch von den zahlreichen Kanu- und Raftingschulen beherrscht.

Während die Wasserleitung nach Norden verläuft, folgt man selbst der Straße Richtung Westen und trifft schließlich auf die B25, auf der man nach Norden Richtung Göstling fährt. Wenn noch Zeit ist, kann ein kurzer Abstecher auf die mautpflichtige Hochkarstraße unternommen werden.

Links zur Route

www.lunz.at
www.mariazell.at
www.wildalpen.at

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Datum der letzten Änderung: 26.3.2006

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