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Die Anreise gestaltet sich bequem und reifenschonend mit dem Zug.
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Herrlicher Asphalt, Schräglagen werden nur durch die Koffer begrenzt.
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Innehalten und einmal durchatmen.
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Erste Hälfte geschafft - Der Atlantik
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Die Pyrenäen

Die Pyrenäen sind ein rund 450 langes Gebirge, ziehen sich vom Atlantik zum Mittelmeer und trennen die Iberische Halbinsel vom restlichen Europa. Die höchsten Erhebungen ragen bis knapp über 3400 Meter hoch und bestehen größtenteils aus Granit.



Drei Länder teilen sich das Gebirge, Frankreich im Norden, Spanien im Süden und Andorra, als "Pyrenäenstaat" liegt inmitten des Gebirgsmassivs. Drei französische Regionen haben Anteil an den Pyrenäen, Aquitaine am Atlantik, Midi-Pyrenées in den zentralen Pyrenäen und Languedoc-Roussillon am Mittelmeer.

Wir veröffentlichen hier sieben Tagesetappen, die eine komplette Pyrenäen-Rundfahrt beschreiben. Ausgangs- und Endpunkt ist Narbonne.


Straßen:
Der Großteil der Pyrenäen liegt auf der spanischen Seite, dennoch finden sich die interessanteren Pässe eher im französischen Norden. Hier fällt das Gebirge eher schroff und steil ab, was spektakuläre Straßen erforderlich macht. Die Abfahrten nach Spanien Richtung Süden sind durch die Topographie eher sanft und weitläufiger gestaltet. In beiden Ländern, vor allem aber in Spanien, wurden in den letzten Jahren zahlreiche Straßen praktisch neu errichtet, Straßen, die in den neu erworbenen Michelin-Karten als einspurig ausgewiesen waren, überraschten mit dreispurigem Schnellstraßencharakter. Vor allem Durchgangsstraßen wurden und werden (leider) vor allem für den grenzüberschreitenden LKW Verkehr ausgebaut.

Generell sind die Straßen sowohl auf der spanischen als auch auf der französischen Seite in gutem bis sehr gutem Zustand und bestechen durch einen häufig sehr rauen Asphalt. Dies ermöglicht erstaunliche Schräglagen – jene der gefahrenen KTM Adventure 950 wurde nur durch die seitlich montierten Koffer begrenzt – bedingt aber natürlich auch einen großen Reifenverschleiß. Empfehlenswert ist es daher, mit möglichst frischen Reifen anzureisen und die An- und Abreise möglichst nicht auf den eigenen Reifen durchführen zu müssen.
Die DB-Autozug bietet – auch den von uns genutzten – einen Autoreisezug nach Narbonne an, ein idealer Ausgangspunkt für eine Pyrenäen-Reise.

Wer dennoch neue Reifen braucht, ist in Andorra gut aufgehoben. Hier gibt es erstens die größte Auswahl und zweitens durch die hier geltende Zollfreizone auch die günstigsten Preise.

Kartenmaterial:
Als Kartenmaterial sind die Michelin-Karten uneingeschränkt zu empfehlen. Für Motorradfahrer sind jene im Maßstab 1:300.000 ausreichend, die spanische Seite wird im Maßstab 1:400.000 bzw. 1:250.000 abgedeckt. Nur wer für seine Enduro die ganz kleinen unbefestigten Straßen sucht, müsste auf die genaueren 1:200.000 Karten ausweichen.

Klima:
Vom Klima ist sicherlich der Frühling oder der Herbst zu empfehlen, im Sommer kann es vor allem auf der spanischen Seite sehr heiß werden.

Die vorliegende Rundreise durch die Pyrenäen ist für eine Fahrt von rund einer Woche konzipiert, Anfangs- und Endpunkt ist jeweils Narbonne, das wie schon beschrieben, mit dem Autoreisezug sehr einfach erreicht werden kann.

Der Reiz:
Der Reiz der Pyrenäen liegt sicherlich in ihrem größten Nachteil begründet. Die große Entfernung, die das Erreichen ein wenig mühsamer macht, bewirkt, dass sie derzeit noch nicht so überlaufen sind, wie beispielsweise Südtirol oder die Schweiz. Dort entspricht der Verkehr an sonnigen Sommertagen ja bereits jenem einer großen Stadt zur Rush-Hour. Vor allem in den Nebensaisonen im Frühling oder im Herbst ist man praktisch alleine unterwegs und trifft nur gelegentlich auf nennenswerten Verkehr.

Die absoluten Höhen der in den Alpen liegenden Pässe werden zwar nicht erreicht, landschaftlich und vor allem fahrtechnisch bieten die Pyrenäen allerdings ganz großen Spaß.

Datum der letzten Änderung: 11.7.2006

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